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Escape-Taste (ESC-Key)

Beim Thema Tastaturen könnte ich mich über mehrere Dinge ärgern, wenn es nicht Abhilfe geben würde. Ein Ärgernis davon ist die Shift-Lock, CapsLock oder auch Feststelltaste genannte Taste unterhalb der Tab-Taste. Diese Taste nervt (nicht nur mich) ungemein und fungiert mittels xmodmap seit langem als zusätzliche ESC-Taste.

Die meisten Schreib/Tipparbeiten erledige ich in vim und subjektiv gesehen nutze ich 2 Tipparten. Bin ich beim Tippen im sogenannten Flow reicht mir die mit CapsLock beschriftete Taste als ESC eigentlich dicke – ist prima mit dem linken kleinen Finger zu erreichen. Leider stellt sich der Flow nicht immer ein und so kommt es vor dass anstatt aller 10 Finger nur die Finger einer Hand (die andere wird dann z.B. für Literatur, Fernbedienung oder Genußmittel verwendet) beim Tippen benutzt werden. Gut erreichbar und leicht auffindbar ist in diesem Fall die linke STRG-Taste (CTRL) und genau da setzt xcape an: Wird die linke[…..]

Warum todo.txt fuer mich mehr als nur eine ToDo-Liste ist

Überlegungen ToDo-Listen bzw. Programme um diese zu verwalten gibt es Unzählige. Damit geräteübergreifend auf diese zugegriffen werden kann, nutzen viele Lösungen externe Services (z.B. RememberTheMilk). Andere nutzen die Synchronisationsmöglichkeiten mit Cloud-Storage Anbietern (z.B. Dropbox). Wenn ich meine Bedenken bzgl. Fremdhosting außer Acht lasse, ergeben sich für mich bei alle diesen Lösungen Probleme der einen oder anderen Art: es gibt dafür keinen Linux-Client es gibt dafür keinen brauchbaren Android-Client in der Shell sehe ich schwarz (und damit ist nicht die Hintergrundfarbe des Terminals gemeint) Nach reiflicher Überlegung, kommt eigentlich nur ein System in Frage, welches die Einträge in eine (oder ein paar wenigen) Textdatei(en) speichert. Synchronisation ist damit auch kein Problem: Netzlaufwerk (z.B. webdav) oder Cloud (mit Synchronisation). Letztendlich fiel meine Wahl auf todo.txt, weil es mir folgendes bieten kann: Reine Textdateien (todo.txt, done.txt und todo.txt.bak) Bearbeiten, Auswerten problemlos in der Shell möglich Ein feiner Android-Client, der nicht nur mit Dropbox[…..]

My terminal is my castle (urxvt)

Linux-Benutzer können grob in zwei Kategorien eingeteilt werden. Die einen mögen es gerne bequem und erledigen Dinge am liebsten mit der Maus Die anderen mögen es auch bequem, jedoch erledigen sie die Dinge lieber mit der Tastatur Ich zähle mich zur Gruppe die den Fokus auf Tastaturbedienung legt und die Maus nur in Einzelfällen (z.B. Bildbearbeitung) zur Hand nimmt. Den Fokus auf Tastaturbedienung legen heißt aber nicht mittelalterliche Programme mit noch älter aussehender Oberfläche zu nutzen, sondern mit ausgereiften Programmen effizient und schnell anstehende Aufgaben erledigen – und zwar auf dem lokalen Rechner als auch auf entfernten Rechnern (z.B. mittels SSH).   Da das Arbeiten am eigenen Rechner (lokal) erfolgt sind die Vorteile eines Fenstermanager oder einer Desktopumgebung nicht von der Hand zu weisen und so wird als erstes ein Terminal-Emulator benötigt. Ich habe mich aus folgenden Gründen für urxvt (rxvt-unicode-256color) entschieden: das Aussehen lässt sich gut anpassen erweiternbar mit[…..]

Mal schnell was notieren

Heutzutage ist ja oft eine Tastatur schnell zur Hand als Zettel und Stift. Und so habe ich irgendwann begonnen mir für Notizen Textdateien anzulegen. Terminal auf, vim angeworfen, geschrieben, gespeichert und eine Woche später nicht mehr gewusst die ich die Textdatei genannt habe. Zwar fand sich die Datei irgendwie (meist unter Zuhilfenahme des Zeitstempels und grep), aber irgendwann wurde mir das zu blöd und ich suchte nach einer einfachen Lösung. Mittels zwei Skripten für die Shell habe ich nun für mich eine angenehme und vor allem schnelle Lösung gefunden. Per Tastenkombination (bei mir CTRL-\) wird automatisch in einem Terminal vim mit meiner Notizdatei gestartet, eine Abschnittsüberschrift mit Datum und Zeit eingefügt und vim in den Eingabemodus versetzt. Schnell die Notiz eingetippt und mit ESC ZZ gespeichert – Fertig. Als nächstes ging ich das Problem des Wiederfindens an.

Ärger mit den Umlauten

Tastaturen sind eine feine und vor allem wichtige Sache im Computerleben. Deshalb habe ich mich vor Jahren für das Layout US-International entschieden – da sitzen die Zeichen einfach günstiger. Deutschsprachig aufgewachsen möchte man trotzdem ab und an Umlaute nutzen, was ja unter Linux dank xmodmap und Alt Gr kein Problem darstellt… [text]keycode 108 = Mode_switch keysym e = e E EuroSign keysym c = c C cent keysym a = a A adiaeresis Adiaeresis keysym o = o O odiaeresis Odiaeresis keysym u = u U udiaeresis Udiaeresis keysym s = s S ssharp[/text] Unter Windows gestaltet sich das Ganze etwas schwieriger, ist aber mit dem Microsoft Keyboard Layout Creator auch kein größeres Problem.