Ansatz des Bloggens

Ich hatte mich eigentlich schon von dem Gedanken an „nichtneugierige Webseiten“ verabschiedet und mit dem Gedanken an „neugierige, jedoch abgesicherte Webseiten“ angefreundet, aber es besteht Gund zur Hoffnung. Christoph schreibt ueber seine Bloggerei und versteckt einen sehr wichtigen Gedanken bezueglich der Art (dt: Kunst) des Bloggens ganz am Ende seines Artikels: Ich verfolge auch unter WordPress den Ansatz eines Blogs, der seine Besucher nicht überwacht. Ich zähle wieder meine Besucher via Statify, CDN-Dienste sind aus dem Theme entfernt. Google Analytics oder Piwik benutze ich auch weiterhin nicht. Fuer Besucher klingt das auf den ersten Blick nach „macht sich auch Gedanken um seine Besucher“ und genau das ist der Punkt. Ich freue mich wenn sich ein Webseiten-/Blog-betreiber auch an mich, den Besucher, denkt. Jetzt taucht jedoch bei manchen selbst bloggenden Besuchern folgende Frage auf: „Hmmm… dafuer muesste ich ja auf meine ueber zig Jahre gesammelten Statistiken verzichten. No way“. Okay, sei es verziehen[…..]

Die Krux mit dem US-Tastaturlayout

Privat nutze ich ausschliesslich Tastaturen mit US-Layout – einfach weil bei mir die sinnvolle Anordnung der Tasten hoeher gewertet wird als so Nebensaechlichkeiten wie Umlaute. Funktioniert prima und wenn ich mal trotzdem so einen Umlaut brauche kann geht das auch. Die Krux an der Sache ist jedoch wenn ich die Rechtschreibpruefung in vim aktiviere mokiert mir spell die ausgeschriebenen Umlaute (z.b. ae anstatt ä) als Rechtschreibordnungswidrigkeit. Nervt ein bisschen bzw. hat jetzt aus ausgenervt. Ein einfaches spellfile fuer vim mit ausgeschriebenen Umlauten erstellt und an die ~/.vim/spell/de.utf-8.add anhaengt und schon flattern weniger Strafzettel vom Rechtschreibordungsamt auf den Monitor.

Der Spon und ROT-1

Manche Artikel werden bei Spiegel Online nur angeteasert und der restliche Artikelinhalt stark verschwommen dargestellt: Ich hab keinen Plan wie ich auf die Idee gekommen bin und versucht habe den unleserlichen Text zu markieren, aber das Markieren (und somit auch Kopieren) hat geklappt. Die Zwischenablage wurde zu Lesezwecken sogleich in Vim eingefuegt und es war bis auf den ersten Absatz unleserliches Zeug, welches jedoch stark nach Caesar-Chiffre aussah.

Farbige Syntaxhervorhebung beim Editieren

Angeregt durch eine Diskussion auf Reddit bin ich auf ein paar Artikel ueber Syntaxhighlighting gestolpert und werde nun auch versuchen ohne mit stark reduzierten Farben Dateien in vim zu editieren. Bis jetzt fuehlt es sich besser als gedacht. Die in der Diskussion genannten Colorschemes nofrils, eink und Base16 Grayscale waren nicht so mein Ding und so habe ich mich kurzerhand an einem eigenen Colorscheme versucht. Momentan bin ich zufrieden, jedoch koennte noch die eine oder andere Aenderung einfliessen. Das Colorscheme ist auf Github fuer Interessierte verfuegbar.

Schluss mit dem Chaos in manchen Verzeichnissen

Ich muss mich mal outen. In manchen Verzeichnissen war ich bis vor kurzem ein chaotischer Messie. Nicht nur in ${HOME} (da war es gerade noch ertragbar), sondern auch in anderen Verzeichnissen herrschte teilweise ein unueberschaubares Dateichaos. Besonders das ${HOME}/Downloads  Verzeichnis hat sich in diesem Punkt negativ hervorgetan. Dort sammelten sich Dinge an von deren Existenz ich nicht mal mehr wusste. Abhilfe sollen mir jetzt symbolische Links verschaffen und ein kleines Skript verschaffen. Unterhalb von ${HOME}  habe ich das Verzeichnis  mess  angelegt und Downloads werden jetzt chronologisch in Unterverzeichnissen abgelegt. Somit landen aktuelle Downloads in  ${HOME}/Downloads/NEW  und rumprobieren und zumuellen geschieht in ${HOME}/mess/today . Beides sind symbolische Links zu den entsprechenden Unterverzeichnissen.